Rückgrat des Internets heuer fertig

Rainer Mariacher von der Firma Spleißtechnik West beim „Einjetten“ der Glasfaserkabel. Foto: Stadt Lienz/Bernd Lenzer

Lienz – Heute ist eine der letzten Gelegenheiten, ein echtes Glasfaserkabel für ultraschnelles Internet aus der Nähe zu sehen. Bei einer Fachveranstaltung im Kultursaal von Nußdorf-Debant kann man an den Ständen der Fachfirmen die bunten Stränge unter die Lupe nehmen. Üblicherweise befinden sich die ja unter der Erde.

Nicht nur der Obertilliacher Amtsleiter Joser Auer und der Untertilliacher Bürgermeister Manfred Lanzinger waren an der neuen Technik interessiert. Auch viele andere Bürgermeister, Gemeindebedienstete und Firmenvertreter waren zur Fachveranstaltung des RegioNets, also des ultraschnellen Internets des Lienzer Talbodens, gekommen. Dort sind auch die drei Internet-Provider vertreten, die Verträge anbieten. Die Eröffnung gestern Nachmittag nahm Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf vor.

Noch heuer werden die Hauptleitungen, die „Backbones“, fertig, die in jede der 15 Talbodengemeinden führen. Danach ist jede Gemeinde selbst für den Weiterbau zuständig. Einige arbeiten schon fest daran. Bis 2018 wollen Tristach, Lienz, Amlach, Thurn und Nußdorf-Debant ihr innerörtliches Netz fertig haben. Bis alle Gemeinden soweit sind, dürften noch rund fünf Jahre vergehen, schätzt Josef Mair, Obmann des Planungsverbandes Lienzer Talboden. Begonnen hatte der Ausbau mit dem Spatenstich im Frühjahr 2016. Bis dato können rund 1700 Personen bzw. Unternehmen das schnelle Netz nutzen. 

 

Text: Von Catharina Oblasser

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